2024




︎Samuel Ammann + Barbara Bollhalder + Benjamin Kessler + Nina Sutter –  GRENZ-über-SCHREI-tun(g)


Regie und Dramaturgie:
Als Autoren- und Regiegruppe entwickelten wir eine postdramatische Neuinterpretation des Stücks Nathan der Weise (Gotthold Ephraim Lessing, 1779) zu Themen wie Gewalt, Leistungsdruck, Toleranz(grenzen), Social Media, psychische Gesundheit, Sinnsuche und Tod und setzten sie in einer Theaterinszenierung um. In Zusammenarbeit mit unseren Mentorinnen Rahel Leisi und Julia Geröcs erarbeiteten wir ein Konzept, einen Handlungsablauf sowie ein Textbuch und inszenierten das Stück gemeinsam mit den Schauspielenden. In der Offenen Kirche St. Gallen wurde das Stück in fünf öffentlichen Vorstellungen vor einem breiten Publikum gezeigt.




︎Alina Brunner + Alisha Hüppi + Anina Jäger + Ariana Sonderegger – GRENZ-über-SCHREI-tun(g)


Kostüm:
Auf der theoretischen Grundlage der Funktionen von Kleidung – Schmuck, Schutz und Scham – sowie mithilfe der Farben- und Formenlehre entwarfen wir die Kostüme für das Theaterprojekt GRENZüber-SCHREI-tun(g). Ziel unserer Arbeit war es, die Persönlichkeiten der einzelnen Charaktere im Stück hervorzuheben. Das Einbinden von Alltagsgegenständen bereicherte die Kostüme sowohl ästhetisch als auch erzählerisch.



︎Gloria Guerra + Jaymie Sanwald + Stephanie Heckers + Vera Thurnherr – GRENZ-über-SCHREI-tun(g)


Grafik und Werbung:
Das Theaterprojekt GRENZüber-SCHREI-tun(g) der BM-Abschlussklassen präsentierte eine postdramatische Übersetzung von Lessings Nathan der Weise und stellte dabei die zentrale Frage nach den «Grenzen der Toleranz». Für das Projekt entwickelten wir eine aufmerksamkeitsstarke Kampagne, die ein breites Publikum ansprechen und hohe Besucherzahlen erzielen sollte.  Es wurde ein einheitliches Erscheinungsbild entwickelt, das auf mehreren Medien kommuniziert wurde um maximale Aufmerksamkeit auf das Theater zu lenken und das Publikum bereits beim ersten Kontakt mit der Werbung zur eigenen Reflexion anzuregen. Mit Plakaten, Flyern, einer innovativen Guerilla-Aktion und einem ansprechenden Instagram-Account brachten wir das Leitthema des Stücks – Grenzen der Toleranz – visuell und provokativ in den öffentlichen Raum. Unsere Gestaltung setzte gezielt auf den Titel GRENZüber-SCHREI-tun(g), der das Publikum bereits im Vorfeld zum Nachdenken anregen sollte.