︎Alle
︎Sofia Abisetti ︎Phoebe Alther ︎Pascal Bachmann ︎Jael Besse ︎Tim Bischofberger ︎Jill Bommer ︎Fabio Borando ︎Lara Bühler ︎Christina Buonaurio ︎Gabriel Caggese ︎Dominic Drechsler ︎Luca Egger ︎Michelle Egger ︎Fabian Finger ︎Giuliana Guerreri ︎Dario Hartmann ︎Mark Hoffmann ︎Lena Hohl ︎Lavinia Kugler ︎Enzo Kummer ︎Lorena Kummer ︎Elena Monnet ︎Jona Noger ︎Katarina Pajkic ︎Julia Phan ︎Selina Preisig ︎Johanna Rhyner ︎Haqif Roci ︎Nico Sanwald ︎Juri Schelling ︎Yannic Siegwart ︎Evelin Swoboda ︎Nuria Villar ︎Raoul Walser ︎Salomé Willimann ︎Julia Zeller ︎Noah Zünd
Christina Buonaurio – Tally
Eine Piñata die transgenerationales Trauma, Wertinternalisierung und Identität thematisiert. Sie nimmt die Form einer menschlichen Körperzelle an und ist mit Quittungen aus dem eigenen Haushalt verkleidet. Die Zellform steht für das biologische Grundgerüst der Person und die Quittungen listen die gelebte Realität auf – zusammen formt das die innere und äussere Identität der Person. Darin befinden sich Familienfotografien, Lorbeer und goldene Pflaster. Die Fotografien zeigen die Geschichte einer aus der Slowakei geflüchteten Familie. Die Lorbeerblätter sind als Ehrung an die Vorfahren zu verstehen. Die goldenen Pflaster zollen der bewussten Zerstörung der Piñata ihren Tribut und sollen die entstandenen Verletzungen würdigen. Das Werk bricht das «Heile» auf, um das Wahre sichtbar zu machen.