Katarina Pajkic
Die drei Ichs – die es nicht gibt


Die Abschlussarbeit macht durch künstlerisch-spekulative Mittel unterschiedliche fiktive Biografien sichtbar. Drei mögliche Lebensentwürfe werden in der virtuellen Welt des Spiels «Die Sims» durch digitale Avatare inszeniert. Gymnasiastin, Influencerin und Café-Inhaberin treten dabei in Szenen auf, die Spielbilder mit digitalen Collagen verknüpfen und auf drei Bildschirmen parallel präsentiert werden. Identität erscheint als wandelbares Gefüge aus Entscheidungen, Möglichkeiten und ungelebten Wegen. Die Arbeit öffnet den Blick für verborgene Persönlichkeitsanteile und hinterfragt, wie sehr das eigene Selbst von individuellen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen geprägt ist.