︎Alle
︎Sofia Abisetti ︎Phoebe Alther ︎Pascal Bachmann ︎Jael Besse ︎Tim Bischofberger ︎Jill Bommer ︎Fabio Borando ︎Lara Bühler ︎Christina Buonaurio ︎Gabriel Caggese ︎Dominic Drechsler ︎Luca Egger ︎Michelle Egger ︎Fabian Finger ︎Giuliana Guerreri ︎Dario Hartmann ︎Mark Hoffmann ︎Lena Hohl ︎Lavinia Kugler ︎Enzo Kummer ︎Lorena Kummer ︎Elena Monnet ︎Jona Noger ︎Katarina Pajkic ︎Julia Phan ︎Selina Preisig ︎Johanna Rhyner ︎Haqif Roci ︎Nico Sanwald ︎Juri Schelling ︎Yannic Siegwart ︎Evelin Swoboda ︎Nuria Villar ︎Raoul Walser ︎Salomé Willimann ︎Julia Zeller ︎Noah Zünd
Jill Bommer –
Die Stille schreit
Stille kann schreien. Genau dieses Paradox steht im Zentrum der Neuinterpretation von Orten, die gewöhnlich mit Leben, Bewegung und Sicherheit in Verbindung gebracht werden. Sie werden durch eine neue fotografische Bildsprache leer, verlassen und beinahe bedrohlich portraitiert. Die entstandene visuelle Stille wirkt nicht beruhigend, sondern laut, spürbar und irritierend. Es entsteht ein Gefühl, dass etwas fehlt. In den leeren Räumen, in denen die Aussenwelt verstummt, können Gedanken umso lauter und eindringlicher werden.