︎Alle
︎Sofia Abisetti ︎Phoebe Alther ︎Pascal Bachmann ︎Jael Besse ︎Tim Bischofberger ︎Jill Bommer ︎Fabio Borando ︎Lara Bühler ︎Christina Buonaurio ︎Gabriel Caggese ︎Dominic Drechsler ︎Luca Egger ︎Michelle Egger ︎Fabian Finger ︎Giuliana Guerreri ︎Dario Hartmann ︎Mark Hoffmann ︎Lena Hohl ︎Lavinia Kugler ︎Enzo Kummer ︎Lorena Kummer ︎Elena Monnet ︎Jona Noger ︎Katarina Pajkic ︎Julia Phan ︎Selina Preisig ︎Johanna Rhyner ︎Haqif Roci ︎Nico Sanwald ︎Juri Schelling ︎Yannic Siegwart ︎Evelin Swoboda ︎Nuria Villar ︎Raoul Walser ︎Salomé Willimann ︎Julia Zeller ︎Noah Zünd
Michelle Egger –
Hybris-Wesen
Im Jahr 2008 gelang es Forschenden in der Gentechnik bereits, Mensch-Tier-Embryos zu erschaffen, indem sie menschliche DNA in die ausgehöhlten Eizellen von Kühen einsetzten. Was bis vor kurzem noch undenkbar erschien, wird zunehmend zur Realität. Doch was wäre, wenn diese Versuche ausserhalb des Forschungskontexts stattfinden? Die drei realistisch wirkenden Polymertonplastiken zeigen Hybridwesen, die bei den Betrachtenden Irritation auslösen sollen. Eingelegt in einem Glas, ähnlich einem Laborpräparat, wirken sie wie fehlgeschlagene Experimente. Die gelbliche Flüssigkeit steht dabei im Kontrast zu ihrer beinahe weissen Haut. Der Titel verweist auf die menschliche Hybris, also die Selbstüberschätzung und den Realitätsverlust des Menschen oder wie in diesem Fall der Wissenschaft.