︎Alle
︎Sofia Abisetti ︎Phoebe Alther ︎Pascal Bachmann ︎Jael Besse ︎Tim Bischofberger ︎Jill Bommer ︎Fabio Borando ︎Lara Bühler ︎Christina Buonaurio ︎Gabriel Caggese ︎Dominic Drechsler ︎Luca Egger ︎Michelle Egger ︎Fabian Finger ︎Giuliana Guerreri ︎Dario Hartmann ︎Mark Hoffmann ︎Lena Hohl ︎Lavinia Kugler ︎Enzo Kummer ︎Lorena Kummer ︎Elena Monnet ︎Jona Noger ︎Katarina Pajkic ︎Julia Phan ︎Selina Preisig ︎Johanna Rhyner ︎Haqif Roci ︎Nico Sanwald ︎Juri Schelling ︎Yannic Siegwart ︎Evelin Swoboda ︎Nuria Villar ︎Raoul Walser ︎Salomé Willimann ︎Julia Zeller ︎Noah Zünd
Tim Bischofberger –
Karōshi – der Tod durch Arbeit
Die Arbeit hinterfragt die gesellschaftlich glorifizierte Vorstellung, dass Leistung und sozialer Wert untrennbar verbunden sind. Ausgehend von der japanischen Senbazuru-Tradition, bei der 1.000 Origami-Kraniche als Symbol für Glück und Hoffnung gefaltet werden, entsteht ein künstlerisches Projekt, das den Akt des ständigen Produzierens kritisch beleuchtet. Anstelle der erwarteten Massenproduktion gestalte ich einen einzelnen grösseren Papierkranich, der die Idee der 1.000 symbolisch mit sich trägt. Der Kranich misst 90 × 90 × 90 cm. Der Fokus liegt auf dem Prinzip des Verzichts, um Überforderung und Sinnentleerung sichtbar zu machen. Die Arbeit zeigt, dass nicht Quantität, sondern bewusste Gestaltung zu einer stärkeren Aussage führen kann.