Enzo Kummer – Memory Loop


Der Kurzfilm mit Mixed-Media-Elementen «Memory Loop» zeigt eine von aussen beobachtete Person, wie sie ihren Alltag durchlebt. Eine dadaistische Formensprache greift durch visuelle Fragmentierung, Collagen und Überlagerungen gezielt die Monotonie des modernen Lebens auf und verleiht ihr eine verstörende Ästhetik, die das Zeitgefühl und die Identität der Protagonistin scheinbar auflöst. Durch den nahtlosen Schnitt, der eine Endlosschleife des Videos ermöglicht, wiederholt sich derselbe Tagesablauf weiter ins Absurde. Das Werk und fordert Rezipierende dazu auf, Routinen zu hinterfragen, bevor man sich darin verliert.